Unser Behandlungsangebot
- Depressionen (Belastungen, Erschöpfungen)
- Anpassungsstörung
- Angststörungen (Phobien, soziale Ängste und Unsicherheiten, Panikattacken)
- Essstörungen (z.B. Anorexie und Bulimie)
- Somatoforme Störungen
- Zwangserkrankungen (Zwangsgedanken, Zwangshandlungen, z.B. Kontrollzwänge)
- Posttraumatische Belastungsstörungen
- Persönlichkeitsstörungen (z.B. Borderline)
Nur für privatversicherte Personen oder SelbstzahlerInnen sind folgende Diagnostik-Leistungen:
Vor Beginn einer psychotherapeutischen Behandlung erfolgt eine ausführliche Diagnostik.
Ambulante Psychotherapie
Diese besteht, je nach Abhängigkeit des Symtombildes, aus:
- standardisierten klinischen Interviews (z.B. Dips, SKID)
- einer ausführlichen biografischen Anamneseerhebung
- validierten Fragebogenverfahren (z.B. BDI-II, BSI, BAI)
- Verhaltensbeobachtung
- Eigen- und Fremdbeurteilungsverfahren
- ärztlichen und (psycho)therapeutischen Vorbefunden
- Intelligenzdiagnostik
An erster Stelle steht immer das Erstgespräch. Hier besprechen Sie Ihre Anliegen, Ziele und Fragen und die Therapeutin erklärt Ihnen ihre Vorgehensweise.
Viele Menschen kommen mit ganz konkreten Belastungen in die Therapie: Konflikten in der Partnerschaft oder Familie, Schwierigkeiten im Beruf, dem Gefühl von Überforderung, ständig funktionieren zu müssen oder den eigenen Gefühlen ausgeliefert zu sein. Manche erleben, dass sie schlecht Grenzen setzen können, sich immer wieder anpassen oder in ähnlichen Konflikten „feststecken“.
Da sich viele dieser Muster vor allem in Beziehungen zeigen, spielt auch das persönliche Erleben innerhalb der therapeutischen Beziehung eine wichtige Rolle. Die Art, wie Sie sich verstanden, gesehen, angenommen oder vielleicht auch irritiert, enttäuscht oder auf Distanz erlebt fühlen, kann wertvolle Hinweise auf innere Konflikte und vertraute Beziehungserfahrungen geben.
Die therapeutische Haltung ist dabei bewusst eher zurückhaltend und offen gestaltet. Dadurch entsteht Raum für genau diese Gefühle und Reaktionen. Gerade auch negatives Erleben – wie Unsicherheit, Ärger oder Ablehnung – ist in der therapeutischen Arbeit oft besonders wichtig und sollte ausdrücklich angesprochen werden. Uns ist bewusst, dass es schwierig ist, gerade negatives Erleben mit dem direkten Gegenüber anzusprechen. Dies benötigt oft etwas Mut, aber genau da setzt der 1. Schritt zur Veränderung an.
Denn nicht trotz dieser Gefühle, sondern gerade durch das gemeinsame Verstehen solcher Erfahrungen entsteht häufig die Möglichkeit für nachhaltige Veränderung und neue Beziehungserfahrungen. Auch stärkt es Ihr Selbstbewusstsein, gibt Einsicht in bewusste und unbewusste Lernerfahrungen und biografische Bedingungen, die zur Entstehung und Aufrechterhaltung Ihrer psychischen Beschwerden in Ihrer aktuellen Lebenssituation beigetragen haben. Gleichzeitig erlernen und trainieren Sie in der therapeutischen Situation Ihre Fähigkeiten und Kompetenzen schwierige Themen anzusprechen, mit Herausforderungen umzugehen oder sich für neue Wege zu entscheiden.
Wir beginnen mit drei Sprechstunden, um eine erste Therapieindikation festzustellen. Im Anschluss können bis zu fünf probatorische Sitzungen folgen, nach denen die offizielle Therapie entweder angezeigt (Akuttherapie oder Kurzzeittherapie) oder bei den jeweiligen Kostenträgern beantragt wird (gutachterpflichtiges Verfahren).
